Elopement · Tirol
Ihr wollt heiraten, wo andere Urlaub machen. Am Gipfel, an einem Alpsee, mitten im Wald, ohne hundert Gäste und ohne Sitzordnung. Genau das ist ein Elopement: eine Hochzeit ganz für euch zwei, an einem Ort, der euch wirklich etwas bedeutet.
Bergwanderführer & Fotograf
Ich bin nicht nur Fotograf, sondern ausgebildeter Tiroler Bergwanderführer und über den Tiroler Bergsportverband für Führungen versichert. Das heißt: Ich suche euren Ort nicht auf Instagram aus, sondern aus eigener Erfahrung.
Ich weiß, wann eine Route bei diesem Wetter passt und wann nicht. Ich weiß, wie lange ihr in Hochzeitskleidung wirklich braucht, wo der Weg im Juni noch Schnee hat und wo um sieben Uhr früh im Oktober die Sonne über den Grat kommt. Und ich weiß, wann wir umdrehen.
Ihr müsst euch um nichts kümmern außer um euch zwei.
Ein Elopement ist eine sehr kleine, bewusst intime Hochzeit, oft nur das Brautpaar selbst, manchmal mit ein paar engen Freunden oder der Familie. Statt Ballsaal und Gästeliste steht die Location im Mittelpunkt: ein Gipfel, eine Alm, ein Wald, ein See.
In Tirol heißt das oft: Sonnenaufgang auf 2.000 Metern statt Sektempfang im Hotel.
Planung
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Karwendel, Stubaier Alpen oder Achensee bieten je nach Jahreszeit unterschiedliche Stimmungen. Ich kenne die Locations aus eigener Erfahrung und helfe bei der Auswahl.
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Manche Locations (Almen, Naturschutzgebiete) brauchen eine Anmeldung. Das prüfen wir gemeinsam, sobald der Wunschort feststeht.
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Standesamtlich heiratet ihr an einem gewidmeten Trauungsort, meist im Tal oder in eurem Heimatort. Die Zeremonie am Berg ist eine freie Feier, die ihr selbst gestaltet.
04
Tiroler Bergwetter ändert sich schnell. Für jeden Termin gibt es einen Plan B, meist eine tiefer gelegene, ähnlich stimmungsvolle Location.
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Am besten so früh wie möglich, besonders für Termine in der Hauptsaison (Juni bis September, sowie die Wintermonate für Schnee-Elopements).
Pakete
Jedes Elopement ist anders. Deshalb sind das Startpunkte, keine starren Pakete. Nach einem kurzen Gespräch stimmen wir Umfang und Ablauf auf euren Tag ab.
3 Stunden vor Ort
ab 1.190 €
Zeremonie kompakt. Erreichbar per Seilbahn oder über einen kurzen Zustieg bis etwa 45 Minuten, auch ohne Bergerfahrung.
6 Stunden vor Ort
ab 1.890 €
Elopement Halbtag. Geführte Wanderung zu einem Platz abseits der Wege, mit Zeit für mehrere Lichtsituationen.
bis 10 Stunden vor Ort
ab 2.990 €
Elopement Full Day. Ein ganzer Tag am Berg, mit Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang am Gipfel und mehreren Locations.
Alle Preise sind Endpreise. Als Kleinunternehmer weise ich keine Umsatzsteuer aus. Gültig für Hochzeiten bis 31.12.2027.
Alle Pakete beinhalten eine private Online-Galerie zum Download, eine Vorabauswahl von 10 bis 20 Bildern innerhalb von 48 Stunden und die vollständige Galerie innerhalb von 10 Tagen. Innerhalb von 30 km ab Wattens ist die Anreise enthalten, darüber hinaus rechne ich 0,50 € pro Kilometer.
Zusatzleistungen
Alle Preise sind Endpreise. Als Kleinunternehmer weise ich keine Umsatzsteuer aus.
Nein. In Österreich könnt ihr ohne Trauzeugen heiraten. Ein oder zwei sind möglich, Pflicht sind sie nicht. Wer dabei ist, braucht am Trauungstag einen amtlichen Lichtbildausweis und muss die Sprache der Trauung verstehen. Für eine Hochzeit zu zweit heißt das: Ihr braucht wirklich nur euch.
In den meisten Fällen läuft es so: die standesamtliche Trauung im Tal oder in eurem Heimatort, die eigentliche Zeremonie oben am Berg, frei gestaltet, ohne Amt, ganz nach euren Vorstellungen. Das Standesamt Innsbruck traut im Goldenen Dachl sowie im Congresspark Igls und in der Villa Blanka, nicht auf einer Bergstation. Einzelne Tiroler Gemeinden haben eigene Trauungsorte am Berg gewidmet. Ob ein Ort zulässig ist, entscheidet immer das jeweilige Standesamt. Sagt mir, was ihr euch vorstellt, dann sage ich euch, was davon wo möglich ist.
Rechnet mit rund sechs Monaten Vorlauf. Die Feststellung der Ehefähigkeit ist ab dem Tag der Feststellung sechs Monate gültig, eine Mindestfrist vor der Trauung gibt es nicht. In größeren Städten liegt die Wartezeit auf einen Termin meist bei zwei bis sechs Wochen. Für den Fototermin selbst gilt: Die schönen Sommer- und Herbstwochenenden sind früh vergeben.
Grundsätzlich braucht ihr ein Ehefähigkeitszeugnis aus eurem Heimatland. Mit Deutschland, Italien und der Schweiz bestehen Abkommen, sodass das österreichische Standesamt es direkt einholen kann. Aus anderen Ländern sind Urkunden in der Regel mit Apostille und beglaubigter Übersetzung vorzulegen. Wer nicht ausreichend Deutsch spricht, braucht für die Trauung einen gerichtlich beeideten Dolmetscher. Welche Papiere in eurem Fall genau nötig sind, sagt euch das zuständige Standesamt verlässlich.
Ein Elopement lebt davon, klein zu bleiben. Bis zu zehn Personen funktionieren gut. Darüber wird der Aufstieg zur Organisationsaufgabe, und genau das wolltet ihr ja vermeiden.
Manchmal ja. Almen sind Privatgrund, in Naturschutzgebieten gelten eigene Regeln, und für Drohnenaufnahmen brauche ich je nach Gebiet eine Freigabe. Sobald euer Wunschort feststeht, sage ich euch, welche Zustimmungen nötig sind. Die Freigaben für Drohnenaufnahmen hole ich ein, die Zustimmung der Grundeigentümer holt ihr ein.
Das richtet sich nach euch, nicht umgekehrt. Ich kenne Locations, die nach zehn Minuten Gehzeit erreicht sind, und solche, für die man zwei Stunden braucht. Sagt mir, was ihr euch zutraut, dann suche ich passende Orte.
Für jeden Termin gibt es einen Plan B, meist eine tiefer gelegene, ähnlich stimmungsvolle Location. Nebel und Wolken sind übrigens keine Absage: Die stärksten Bergbilder entstehen selten bei blauem Himmel.
Wanderschuhe für den Aufstieg, Kleid und Anzug im Rucksack, umziehen könnt ihr euch oben. Ich sage euch vorab, was ihr tatsächlich braucht, und trage einen Teil davon mit.
Für Termine zwischen Juni und September und für Schnee-Elopements im Winter am besten sechs bis zwölf Monate vorher. Kurzfristige Termine sind möglich, fragt einfach an.
Nur ihr zwei. Und die Berge.
Erzählt mir von eurem Wunschort und eurem Termin. Ich antworte innerhalb von 24 Stunden.
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